Die Päpstin

23.Juni bis 15.Juli 2017

Im Jahr 814 wird dem Dorfpriester von Ingelheim ein Mädchen geboren. Johanna lernt gegen den Willen des Vaters Lesen und Schreiben und schafft es, den griechischen Leiter der Domschule als Förderer und Lehrer zu gewinnen. Dank seiner Fürsprache soll sie zur Scola gehen, was ihr Vater zu vereiteln sucht. Sie flüchtet und gelangt in die Domstadt, wo sie nicht nur Zugang zur Schule erhält, sondern auch Graf Gerold für sich gewinnen kann. Dieser nimmt die Kleine mit an seinen Hof, lässt sie unterrichten und erzieht sie wie eine eigene Tochter. Mit zunehmendem Alter entpuppt sich Johanna mehr und mehr zu seiner Seelenverwandten und löst damit mehr als väterliche Gefühle in ihm aus.

Als Gerold in den Krieg ziehen muss, nutzt seine Gattin Richild die Gunst der Stunde und verheiratet Johanna mit dem Schmied. Die Hochzeit wird jedoch von Normannen gestürmt, die alle töten. Nur Johanna entkommt schwer verletzt und findet– als Mann verkleidet – Zuflucht in einem Kloster. Sie nennt sich Johannes und assistiert fortan dem Medicus. Als ihre Entdeckung droht, muss sie fliehen.

Auf verschlungenen Pfaden gelangt sie nach Rom. Weiterhin als Mann verkleidet, wird sie Leibärztin des angeblich dem Tode geweihten Papst Sergius. Dieser ist eine Marionette von Anastasius. Als es dem Papst gelingt, die Franken unter Lothar von der Eroberung Roms abzuhalten, vergiftet Anastasius Sergius und lässt sich als Papst zur Wahl stellen. Doch das Volk wünscht sich Johanna, alias Johannes Anglicus, auf dem Throne Petris. Tatsächlich wird sie gewählt und versucht Reformen, im Sinne der Nächstenliebe einzuführen.
Gerold, der in Lothars Heer diente, gesteht ihr seine Liebe. Ihr geheimes Doppelleben kann nur im Desaster enden...

Schauspieler...

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